Nachsorge nach der Behandlung
[wpb_childpages]

Wie erfolgt die Nachsorge nach der Behandlung?

Alle Patienten, bei denen eine Augenerkrankung diagnostiziert wurde Melanom, ob uveal oder konjunktival, erfordern eine engmaschige Nachsorge nach der Erstbehandlung. Diese Nachsorge kann den Besuch eines Augenarztes, Augenarztes, Onkologe, StrahlungsonkologeUnd / oder medizinischer Onkologe abhängig von der Diagnose und dem Risiko einer Wiederholung.

Es kommt relativ selten vor, dass behandelte Aderhautmelanome an derselben Stelle im Auge wiederkehren. Dies wird als lokales Rezidiv bezeichnet und kommt bei weniger als 5 % der Patienten mit Aderhautmelanomen vor. Etwa die Hälfte der Patienten mit Aderhautmelanomen entwickelt jedoch schließlich eine Krankheit, die sich außerhalb des Auges ausbreitet, was als Fernmetastasen bezeichnet wird. Metastasierung. Beim Bindehautmelanom kommt es häufiger zu lokalen Rezidiven im Auge.

Nach der Behandlung sind Nachuntersuchungen wichtig, um ein Wiederauftreten des okulären Melanoms bzw. eine Ausbreitung auf entfernte Organe zu überprüfen und etwaige Nebenwirkungen der Behandlung einzuschätzen und zu behandeln.

Typische Nachuntersuchungen und Tests

Bei den Nachuntersuchungen werden häufig Augenuntersuchungen, Überprüfungen auf Symptome sowie Blutuntersuchungen und/oder bildgebende Verfahren durchgeführt, um nach Anzeichen für Fernmetastasen zu suchen.

Das betroffene Auge wird normalerweise auf ein Wiederauftreten und behandlungsbedingte Komplikationen überwacht. Augenuntersuchungen können beispielsweise eine Farb-Fundusfotografie oder Ultraschall.

Auch wenn das betroffene Auge entfernt wurde, sind Nachuntersuchungen wichtig, um zu prüfen, ob es im Bereich um das Auge oder in entfernten Organen zu einem erneuten Auftreten gekommen ist. Bei den Nachuntersuchungen können auch etwaige Nebenwirkungen der Behandlung besprochen werden und wie diese behandelt werden können, um das Sehvermögen so weit wie möglich zu erhalten.

Die Patienten werden ggf. an einen medizinischen Onkologen überwiesen, der für die Überwachung des gesamten Körpers auf ein Wiederauftreten des Melanoms zuständig ist.

Bildgebende Verfahren wie Röntgenaufnahmen des Brustkorbs, Ultraschall, CT-Scans oder MRT-Scans können verwendet werden, um die Ausbreitung des Melanoms auf entfernte Organe wie die Leber festzustellen. Blutuntersuchungen zur Überprüfung der Leberfunktion können auch verwendet werden, um Anzeichen dafür festzustellen, dass sich das Melanom auf die Leber ausgebreitet hat.

Zeitpunkt der Nachuntersuchungen

Wie oft Nachuntersuchungen erforderlich sind, hängt von den individuellen Umständen ab, einschließlich der Größe und Lage des Tumor, ob behandlungsbedingte Komplikationen auftraten und wie lange die Behandlung des ursprünglichen okulären Melanoms zurückliegt. Bei Personen mit einem höheren Metastasierungsrisiko sind möglicherweise häufigere Nachuntersuchungen erforderlich. (Lesen Sie hier mehr über Risikofaktoren für okuläres Melanom.)

In den ersten Jahren nach der Behandlung können die Kontrolluntersuchungen relativ häufig sein (z. B. alle drei bis sechs Monate). Dies gilt insbesondere für Patienten mit einem höheren Risiko eines Rückfalls oder mit behandlungsbedingten Komplikationen. Bei Patienten mit einem geringeren Risiko für Metastasen können jährliche bildgebende Untersuchungen ausreichend sein. Nachuntersuchungen werden im Allgemeinen mit der Zeit seltener (z. B. wenn seit der ursprünglichen Behandlung fünf Jahre vergangen sind).

Menschen, die sich einer Melanombehandlung unterziehen, können mit ihrem Arzt ihr individuelles Risiko für ein lokales Rezidiv, behandlungsbedingte Komplikationen und Fernmetastasen besprechen, damit sie fundierte Entscheidungen bezüglich der Nachbehandlung treffen können.